POLITICO: Wie kann es einen Friedensvertrag zwischen Ihnen und Putin geben, wenn Sie sich gegenseitig hassen?
ZELENSKYY: Niemand spricht von Freundschaft. Er ist ein Mörder. Er hat versucht, uns zu besetzen und viele Menschen getötet. Wir haben uns gewehrt, und er hat viele Soldaten verloren. Der Hass ist verständlich.
Aber Frieden ist nicht von Emotionen oder persönlichen Gefühlen abhängig. Es ist ein konkretes Dokument, das es unserem Volk ermöglicht zu leben und den Krieg stoppt. Das hat Priorität, nicht Persönlichkeiten oder Einstellungen.
Merz: Wir haben diese Woche beim G7-Gipfel mit dem US-Präsidenten über die Lieferungen von russischem Öl und Gas gesprochen. Sechs Mitglieder haben klar gesagt, dass dies das falsche Signal sendet.
Heute Morgen haben wir erfahren, dass die US-Regierung anscheinend anders entschieden hat.
Wir halten das für falsch – es gibt ein Preisproblem, nicht einen Mangel an Angebot. Ich würde gerne wissen, welche anderen Motive hinter dieser vorübergehenden Entscheidung stehen.
Macron: Unter keinen Umständen sollte ein Anstieg des Ölpreises uns dazu bringen, unsere Position gegenüber Russland zu ändern. Das ist die Position der G7 und natürlich die von Frankreich und Europa.