Denken Sie daran, dass Teheran erst gestern angeblich eine völlig andere Bedingung aufgestellt hat: Fracht, die in Yuan bezahlt wird. Heute heißt es: „Jedes Land außer den USA und Israel kann passieren.“ Das ist keine Wiedereröffnung. Es ist der Beweis, dass die Regeln in Echtzeit improvisiert werden. Und vor zwei Tagen, am 12. März, versuchte Iran, sich als vernünftig darzustellen, indem es sagte, Schiffe müssten mit seiner Marine koordinieren, um zu passieren. Reuters berichtete auch über andere selektive Zusicherungen für die Durchfahrt, einschließlich eines Schiffes, das sein Signal auf „China-Eigentümer“ ändert, um durchzukommen. Das haben wir schon einmal gesehen. Während der Rotmeer-Krise 2024 boten die Houthis ähnliche selektive Zusicherungen im Bab el-Mandeb an. In der Praxis war es verwirrend, chaotisch und trug wenig dazu bei, den normalen Schiffsverkehr wiederherzustellen. Reuters berichtete, dass viele Schiffe, die in diese Angriffe verwickelt waren, keine Verbindung zu Israel hatten, und UNCTAD sagte, dass die Durchfahrten durch den Suezkanal um 42 % von den Höchstständen gefallen sind. Der Schiffsverkehr normalisiert sich nicht aufgrund von Slogans. Er normalisiert sich, wenn die Durchfahrt klar, überprüfbar, versicherbar und dauerhaft ist. Im Moment ist es keines dieser Dinge. Das ist also nicht Iran, das seinen Griff über die Straße von Hormuz lockert. Es ist PR-Spin, der vernünftig klingen soll. Bis Eigentümer, Besatzungen, Charterer und Versicherer ohne ad-hoc politische Tests oder spezielle Genehmigungen agieren können, bleibt die Straße eingeengt.
New York Post
New York PostVor 15 Stunden
Jedes Land außer den USA und Israel kann die Straße von Hormuz passieren, sagt der iranische Außenminister.
Dies ist die Rubymar. Sie sank im März 2024 im Bab el-Mandeb, nachdem die Houthis gesagt hatten, sie würden nur Schiffe angreifen, die mit den USA, dem Vereinigten Königreich und Israel verbunden sind. * Belize-Flagge * Eigentümer der Marshallinseln, mit einer Adresse im Vereinigten Königreich auf den Papieren * Libanesisches Management * Unklare Versicherung * Saudi-arabischer Handelslink * Unterwegs nach Bulgarien mit einer Fracht von Düngemitteln Das ist das Problem mit dem "Test", den Iran jetzt vorschlägt: Was genau ist ein US-, israelisches oder verbündetes Schiff? Meinen sie: * das Land, dessen Flagge es führt? * das Land des Eigentums? * das Land des Managements? * das Land der Versicherung? * das Land der Handelsverbindungen? * den Ursprung oder das Ziel der Fracht? Sobald man diese Liste durchgeht, hat ein großer Teil der globalen Schifffahrt irgendwo in der Kette eine US-, UK- oder israelische Abstammung. Russische, iranische und chinesische Schifffahrt könnte diesen Test leichter bestehen. Aber diese Schiffe waren diese Woche ohnehin schon unterwegs. Was hat sich hier also wirklich geändert? Nicht das Risiko. Nur das Branding.
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