🛢️BREAKING: Etwa 35 % des Öls, das normalerweise die Straße von Hormuz durchquert, erreicht weiterhin die Exportmärkte, berichtet Bloombergs Javier Blas. Saudi-Arabiens Entscheidung, die Exporte im Roten Meer zu steigern, wird dazu führen, dass diese Zahl in den nächsten Tagen auf etwa 63 % ansteigt. 🔸Vor dem Krieg lagen die Rohölströme durch die Straße von Hormuz im Durchschnitt bei etwa 15 Millionen Barrel pro Tag (b/d). Aktuelle Schätzungen deuten darauf hin, dass etwa 5,5 Millionen b/d weiterhin fließen, so der Energieanalyst Javier Blas. 🔸Blas berichtet, dass Saudi-Arabiens staatlicher Ölkonzern Saudi Aramco die Exporte über seine Ost-West-Pipeline zum Roten Meer schnell steigert, was die Gesamtmenge an Rohöl, die die Märkte erreicht, innerhalb der "nächsten paar Tage" auf etwa 9,5 Millionen b/d anheben könnte. 💢 Hier ist die Aufschlüsselung, die Blas über das noch durch Hormuz transitierende Öl geteilt hat: ➤ Iran: etwa 1,2 Millionen b/d, die weiterhin die Straße von Hormuz durchqueren (Produktionsniveaus vor dem Krieg) ➤ VAE: etwa 1,8 Millionen b/d, die über die Pipeline von Fujairah exportiert werden und den Engpass umgehen ➤ Saudi-Arabien: mehr als 2 Millionen b/d, die derzeit in Richtung Rotem Meer fließen. Blas sagt, Aramco erwarte, dass die Ost-West-Pipeline innerhalb von Tagen die volle Kapazität von etwa 7 Millionen b/d erreicht, während Tanker ankommen, um Rohöl außerhalb von Hormuz zu laden (ungefähr 6 Millionen b/d, die von der Straße umgeleitet werden). ➤ Etwa 0,5 Millionen b/d werden von Tankern geschätzt, die mit abgeschaltetem AIS-Tracking operieren.